Der NCA Stander

 

Unser Übungstörn zu Ostern

 

Der NCA Übungstörn für Fahrtbereich 2 und 3 wird seit nunmehr 1980 einmal jährlich in der Karwoche (Samstag vor Palmsonntag bis Karfreitag) abgehalten. Ab 1981 sind Vorgaben und Ablauf im wesentlichen gleich.

Im Jahr 2009 findet der 30. Oster-Übungstörn des NCA statt.

Der charakteristische Verlauf dieser Übungsfahrt wird von einigen Vorgaben und Rahmenbedingungen, auf deren Einhaltung großer Wert gelegt wird, geprägt.

Alle Boote sind mit je einem Schiffsführer und einem Ausbilder (Co-Skipper) besetzt, beide mit so großer Erfahrung und - wenn möglich - Revierkenntnis, dass die beiden allein und ohne Unterstützung der Crew das Boot sicher und ohne Probleme in den nächsten Hafen führen können. Gefahren wird rund um die Uhr, mit einer Nacht in einer Bucht vor Anker (zweite oder dritte Nacht), und maximal einer weiteren Pause. Wichtig ist der erste Nachttörn, der - speziell bei härterem Wetter - die Einstellung der Crew für den Rest der Woche - praktisch immer sehr positiv - prägt. In dieser ersten Nacht wird - wenn möglich - eine Überfahrt bestritten, was den Skippern auch sofort eine gute Beurteilung der Crew ermöglicht. Selbstverständlich muss an Bord ununterbrochen schulmäßiger Betrieb herrschen, Wachen sind vom ersten Tag an rund um die Uhr eingeteilt (tauschen, umreihen, ausfallen sind nicht erwünscht), alle Manöver müssen geübt werden und kein noch so kleiner Fehler sollte unbemängelt bleiben. Kochen, Gasthausbesuch und Feiern haben gegenüber dem Schulbetrieb Nachrang, und schlechtes Wetter sollte eigentlich nie Ursache für einen Hafentag sein. Außerdem sollte eine Mindeststrecke von etwa 350 sm zurückgelegt werden (was bisher auch immer eingehalten wurde). Der gesamte Törn steht unter der Führung eines "Leiters", der in Diskussion mit Skippern und Co-Skippern vor Ort Ablauf und Route festlegt; Extratouren einzelner Crews sind nicht erwünscht.

Voraussetzung für den Einsatz als Skipper ist mehrfache spontane Teilnahme an Übungstörns (wenn möglich als Co-Skipper), gute Kenntnis der Manöver und Schulmeinungen, Wetter- und Seefestigkeit und hohe Loyalität gegenüber dem Club und den Skipper-Kollegen.

Gechartert werden 10 bis 20 Jachten zwischen 37’ und 50’. Im Rahmen dieses Übungstörns werden Jugendboote (Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren unter sehr erfahrener Führung) und - bei Interesse - Damen-Crews geführt. Neben der Basis-Ausbildung für Prüfungskandidaten gibt es auch Boote, auf denen mit "B"-Schein-Besitzern geübt wird (Skippertraining), ein anderes, etwas anspruchsvolleres Programm. Seit 1997 gibt es auch ein Regatta-Programm, in dessen Rahmen bei Interesse am Übungstörn eine Hochsee-Regattajacht teilnimmt. Alternativ dazu gibt es ab 2009 ein Regatta-Programm von b/o-Racing.

Die Lehr- und Ausbildungstätigkeit wird im Club von einer eigenen Sektion, der "A&R-Crew (Ausbildungs- und Regatta Crew)" ehrenamtlich durchgeführt. Diese Crew besteht aus etwa 15 bis 20 Personen, die sich alle durch besonderen Einsatz für den Segelsport, durch langjährige Mitwirkung und durch umfangreiche Erfahrung, sowohl in der Theorie als auch in der Praxis qualifizieren.

Die starke Entwicklung des Jachttourismus in den letzten Jahren hat zu einer Umorientierung im Charter- und Fahrtensegelbereich geführt. Neben anderen Nachteilen für Segler ist ungeeignete Ausrüstung der heute üblicherweise verfügbaren Charterjachten zu einem echten Problem für die Ausbildung geworden.

Wir rufen alle Segler auf, an einem gemeinsamen Programm zur Erhaltung "segelbarer Jachten" mitzuwirken. Fragen Sie Ihren Vercharterer, ob er für Sie eine "segelbare Jacht" im Programm hat!

Zeilen eines ehemaligen Teilnehmers

Erinnerungen
Das war 2008! Das war 2007! Das war 2006!
Das war 2005! Das war 2004! Das war 2003! Das war 2002!
Das war 2001! Das war 2000! Das war 1999! Das war 1998!

Das waren unsere Übungstörns!