AKTIVITÄTEN DER OPTI-JUGEND 2003 [Bericht und Fotos von Paul Zurl]

 

Ein ereignisreiches Segeljahr unserer Jüngsten in der Bootsklasse Optimist liegt hinter uns. Insgesamt wurden von den Kids und den mit ihnen im Schlepptau (oder umgekehrt) geführten mehr oder weniger ebenso willigen Eltern dreizehn Segelreviere in ganz Österreich und dem Ausland besucht. Des weiteren hat die nachwachsende Regattjugend an Trainingsveranstal-tungen in Tulln, Portoroz, Breitenbrunn und am Gardasee teilgenommen.

 

Die Segelsaison wurde Ende März mit einem Trainingswochende in Tulln an der Donau begonnen. Die freundliche Aufnahme vom Segelclub Tulln, die für unserer Kinder ungewohnte Strömung der Donau und die während des Trainings zeitgleich vorhandene Berufschiffahrt hatten ihren eigenen Reiz und wurden zu einprägsamen Erinnerungen.

 

Am folgenden Wochenende ging es für die bereits erfahrenen Regatta-segler zur alljährlich sehr beliebten Trainingswoche nach Portoroz, zu Welle, Meer und – nach der langen Winterpause – einem freudigen Wiedersehen mit vielen anderen Optiseglern aus ganz Österreich.

 

„Trainingspause in Paul´s Vorgarten an der Hafenmole in Portoroz“

.. vor der Regatta in der Bucht von Portoroz

 

Aber auch der im wahrsten Sinn des Wortes jüngste Segelnachwuchs hat sich 2003 formiert. Für neun Kinder hieß es erstmals: „Leinen los und Fahrt voraus“. Voraussetzung hierfür sind lediglich: gute Schwimmkenntnisse, Freude am/im Wasser, etwas Neugierde, und neben einem engagierten Trainer ebenso engagierte und segelbegeisterte Eltern (dann werden es die Kinder in der Regel auch......).

 

Unser Trainer Franz Steiner erinnert sich:

 

„Im Frühjahr wurde ich vom NCA eingeladen, einen – vom Club sehr gut vorbereiteten – Optimist Anfängerkurs an einem Grazer Schotterteich zu leiten. Vor Ort traf ich dann auf ein kleines aber dafür um so schöneres Vorder-Haustür-Segelrevier mit netter Clubanlage, freundlichen Mitgliedern und der guten Seele Ossi, der täglich unermüdlich reparierte, bei Aufbau und Versorgung der Boote half, manches Problem im Handumdrehen löste und einen besonderen Draht zu den Kindern hatte.

 

Die vier Segeltage im Frühjahr waren von wunderschönen Wetter und spärlichen Wind geprägt. Für die Kinder jedoch bestens geeignete Bedingungen, um in einem überschaubaren Umfeld spielerisch die für Anfänger so schwierig erscheinende Technik der Manöver zu erlernen.

„ erste Optierfahrungen beim Anfängerkurs am Samitzteich“

 

„Jungkapitäne.....“

 

Höhepunkt waren natürlich die Kenterübungen im herrlich warmen Samitzteich. Auch die Pausen wurden von ihnen immer zum gemeinsamen Baden und Spielen genutzt. Dabei wurden viele Freundschaftsbande geknüpft, nicht nur mit dem Optimisten“.

 

Während der folgenden Wochen absolvierten die älteren Optisegler ihr Regattaprogramm in Österreich. Hiervon ist unter anderem ein wichtiger Teil der von uns organisierte Green Panther Cup (bestehend aus Schwarzlsee, Waldschachersee  und Grundlsee), welchen Christoph Zurl    - er gewann 2003 auch den NCA-Opti-Gesamtcup - für sich entscheiden konnte. Den Mädchenpokal konnte Antonia Baumann (wie bereits 2001) in Empfang nehmen.

 

In der Bestenliste erzielte Benjamin Pernthaler den hervorragenden 17. Platz. Er vertrat auch den NCA im Sommer 2003 bei der Weltmeisterschaft auf Gran-Canaria.

 

 

„Ehrung der NCA-Jungsegler“

 

 

 

 

 

Motiviert vom Frühjahr und wegen der anhaltenden Begeisterung der Jungsegler wurde 2003 erstmals ein Fortsetzungskurs organisiert.

 

Wiederum berichtet Franz Steiner:

Bei den vier Segeltagen Anfang September waren bereits die ersten Vorboten des Herbstes zu spüren. Neben einem ganz verregneten Tag brachten die vielen vorüberziehenden Wolken auch frischen Wind.

 

Baden gingen die Jungsegler nur mehr unfreiwillig bei den Übungen. Der Schwerpunkt des Trainings war selbständiges Aufkreuzen und sicheres Bootshandling. Dieses Ziel wurde vom Kern der Truppe sehr gut erreicht. Aus den Anfängern sind somit Jungsegler geworden die jede Menge Spaß mit Wind, Wasser und dem Boot hatten.

 

„aufkommender Wind beim Fortsetzungskurs am Samitzteich...“

 

Abschließend möchte ich hervorheben, dass mich die vielen Akzente in Eurem Club, besonders im Jugendbereich, aber auch in meiner Klasse, dem Laser, beeindruckt haben.“

 

An dieser Stelle ist es mir ein Anliegen allen jenen zu Danken, die durch ihre Mithilfe eine qualifizierte Jugendarbeit ermöglichen.

 

Euer Paul Zurl