Ein ereignisreiches
Segeljahr unserer Jüngsten in der Bootsklasse Optimist liegt hinter uns.
Insgesamt wurden von den Kids und den mit ihnen im Schlepptau (oder umgekehrt)
geführten mehr oder weniger ebenso willigen Eltern dreizehn Segelreviere in
ganz Österreich und dem Ausland besucht. Des weiteren hat die nachwachsende
Regattjugend an Trainingsveranstal-tungen in Tulln, Portoroz, Breitenbrunn und
am Gardasee teilgenommen.
Die Segelsaison wurde
Ende März mit einem Trainingswochende in Tulln an der Donau begonnen. Die
freundliche Aufnahme vom Segelclub Tulln, die für unserer Kinder ungewohnte
Strömung der Donau und die während des Trainings zeitgleich vorhandene
Berufschiffahrt hatten ihren eigenen Reiz und wurden zu einprägsamen
Erinnerungen.
Am folgenden Wochenende
ging es für die bereits erfahrenen Regatta-segler zur alljährlich sehr
beliebten Trainingswoche nach Portoroz, zu Welle, Meer und – nach der langen
Winterpause – einem freudigen Wiedersehen mit vielen anderen Optiseglern aus
ganz Österreich.

„Trainingspause in Paul´s Vorgarten an der Hafenmole in Portoroz“

“ .. vor der Regatta in der Bucht von Portoroz“
Aber auch der im
wahrsten Sinn des Wortes jüngste Segelnachwuchs hat sich 2003 formiert. Für
neun Kinder hieß es erstmals: „Leinen los und Fahrt voraus“. Voraussetzung
hierfür sind lediglich: gute Schwimmkenntnisse, Freude am/im Wasser, etwas
Neugierde, und neben einem engagierten Trainer ebenso engagierte und
segelbegeisterte Eltern (dann werden es die Kinder in der Regel auch......).
Unser Trainer Franz
Steiner erinnert sich:
„Im Frühjahr wurde ich vom NCA eingeladen, einen – vom
Club sehr gut vorbereiteten – Optimist Anfängerkurs an einem Grazer
Schotterteich zu leiten. Vor Ort traf ich dann auf ein kleines aber dafür um so
schöneres Vorder-Haustür-Segelrevier mit netter Clubanlage, freundlichen
Mitgliedern und der guten Seele Ossi, der täglich unermüdlich reparierte, bei
Aufbau und Versorgung der Boote half, manches Problem im Handumdrehen löste und
einen besonderen Draht zu den Kindern hatte.
Die vier Segeltage im Frühjahr waren von wunderschönen
Wetter und spärlichen Wind geprägt. Für die Kinder jedoch bestens geeignete
Bedingungen, um in einem überschaubaren Umfeld spielerisch die für Anfänger so
schwierig erscheinende Technik der Manöver zu erlernen.

„ erste Optierfahrungen beim Anfängerkurs am Samitzteich“


„Jungkapitäne.....“

Höhepunkt waren natürlich die Kenterübungen im herrlich
warmen Samitzteich. Auch die Pausen wurden von ihnen immer zum gemeinsamen
Baden und Spielen genutzt. Dabei wurden viele Freundschaftsbande geknüpft,
nicht nur mit dem Optimisten“.
Während der folgenden
Wochen absolvierten die älteren Optisegler ihr Regattaprogramm in Österreich.
Hiervon ist unter anderem ein wichtiger Teil der von uns organisierte Green
Panther Cup (bestehend aus Schwarzlsee, Waldschachersee und Grundlsee), welchen Christoph Zurl - er gewann 2003 auch den
NCA-Opti-Gesamtcup - für sich entscheiden konnte. Den Mädchenpokal konnte
Antonia Baumann (wie bereits 2001) in Empfang nehmen.
In der Bestenliste
erzielte Benjamin Pernthaler den hervorragenden 17. Platz. Er vertrat auch den
NCA im Sommer 2003 bei der Weltmeisterschaft auf Gran-Canaria.

„Ehrung der
NCA-Jungsegler“
Motiviert vom Frühjahr
und wegen der anhaltenden Begeisterung der Jungsegler wurde 2003 erstmals ein
Fortsetzungskurs organisiert.
Wiederum berichtet Franz
Steiner:
„Bei den vier Segeltagen Anfang September waren bereits die ersten
Vorboten des Herbstes zu spüren. Neben einem ganz verregneten Tag brachten die
vielen vorüberziehenden Wolken auch frischen Wind.
Baden gingen die Jungsegler nur mehr unfreiwillig bei den
Übungen. Der Schwerpunkt des Trainings war selbständiges Aufkreuzen und
sicheres Bootshandling. Dieses Ziel wurde vom Kern der Truppe sehr gut
erreicht. Aus den Anfängern sind somit Jungsegler geworden die jede Menge Spaß
mit Wind, Wasser und dem Boot hatten.

„aufkommender Wind beim Fortsetzungskurs am
Samitzteich...“
Abschließend möchte ich hervorheben, dass mich die vielen
Akzente in Eurem Club, besonders im Jugendbereich, aber auch in meiner Klasse,
dem Laser, beeindruckt haben.“
An dieser Stelle ist es
mir ein Anliegen allen jenen zu Danken, die durch ihre Mithilfe eine
qualifizierte Jugendarbeit ermöglichen.
Euer Paul Zurl